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Ileana 
Neuling

25.02.2010
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Zwangssymptome: Gedankenzwänge, Zwangshandlungen Status: Betroffene/r Medikament / Dosis: Sertralin Aktueller Therapie-Status: Ambulante Therapie Interessen: Literatur, Kochen, Inline-Skaten Beruf: Studentin
Level: 7 [?]
Erfahrungspunkte: 394
Nächster Level: 443
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| 21, w, Zwangsgedanken, Zwangshandlungen u. Depressionen |
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Hallo ihr Lieben,
ich bin gestern zufällig auf euer Forum gestoßen und sehr froh, endlich ein gutes Forum zum Thema Zwänge gefunden zu haben, wo es Leute gibt, die das ganze Zwangs-Problem verstehen
Ich bin 21 Jahre alt, Studentin und alles hat bei mir mit ca. 12 Jahren angefangen. Damals waren es im Vergleich zur heute nur "leichte" Zwangshandlungen, wie ein Wort mehrmals durchstreichen und neu schreiben zu müssen aus Angst, dass sonst jemandem etwas passieren würde ...
Ich wünschte, ich hätte damals schon gewusst, dass es so was wie Zwangserkrankungen überhaupt gibt und wäre gleich zum Arzt gegangen.
So hat es sich jahrelang weiter entwickelt und ist schlimmer geworden
Als der Schuldruck immer größer würde, kamen Trichotillomanie dazu und verstärkt Zwangshandlungen. In der Oberstufe wurde es erstmal besser, als ich dann meinen Freund kennen lernte ging es mir richtig gut und ich hatte kaum noch Probleme mit den Zwängen - bis ich zum Studieren weit weg in eine andere Stadt zog.
Ich konnte mich dort nie richtig einleben und fühlte mich ziemlich einsam, war oft unglücklich und da ging es mit den Zwangsgedanken voll los.
Am schlimmsten waren die agressiven Gedanken mit der Angst, ich würde verrückt werden und den Menschen, die mir wichtig sind, etwas antun können ...
In der Zeit habe ich kaum noch gegessen, hatte Panick, etwas Schlimmes könnte passieren, wenn ich es tue oder auch nur einen Schluck Tee trinke. Ich wusste, wie dumm das alles war und wie unlogisch, aber trotzdem
Irgendwann ging gar nichts mehr und ich bin endlich zum Arzt gegangen.
Meine Ärztin ist zum Glück sehr nett und kompetent. Sie hat mir gesagt, dass ich unter Depressionen und Zwangsgedanken leide und es eine Krankheit wäre, dass ich nicht "verrückt" oder wertlos wäre, wie ich immer dachte. Als mir meine Mutter dann noch erzählt hat, dass sie auch unter Depressionen und Zwangsgedanken leidet, konnte ich endlich akzeptieren, dass ich nicht "schuld" an dem Ganzen bin und wir haben mit einer Verhaltenstherapie angefangen.
Seitdem geht es mir um einiges besser; ich habe ein neues Studium angefangen und habe die Zwänge meistens ganz gut im Griff :)
Wenn der Stress mit dem Lernen zu groß wird, wird es oft wieder stärker und ich kann nicht in Ruhe schreiben, trinken oder was auch immer, alles muss wiederholt werden ...
Das möchte ich unbedingt noch in den Griff bekommen
Ich hoffe, das ist jetzt nicht zu lang geworden; ich habe noch nie jemandem so ausführlich von dem Ganzen erzählt ...
Liebe Grüße
Ileana
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26.02.2010 10:26 |
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Brummbär 
Routinier
 

29.01.2009
372
Zwangssymptome: grübeln, Kontrolle, ordnen, sammeln, wiederholen Status: Betroffene/r Medikament / Dosis: keine Medis Aktueller Therapie-Status: Ambulante Therapie Herkunft: B- Interessen: Foto, Fahrrad, Jura, Natur
Level: 29 [?]
Erfahrungspunkte: 219.366
Nächster Level: 242.754
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Hallo Ileana,
danke für die ausführliche Vorstellung und herzlich willkommen im Forum.
Su hast ha auch schon eine Menge durchgemacht.
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Herzliche Grüße
Brummbär
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26.02.2010 22:05 |
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Ileana 
Neuling

25.02.2010
2
Zwangssymptome: Gedankenzwänge, Zwangshandlungen Status: Betroffene/r Medikament / Dosis: Sertralin Aktueller Therapie-Status: Ambulante Therapie Interessen: Literatur, Kochen, Inline-Skaten Beruf: Studentin
Level: 7 [?]
Erfahrungspunkte: 394
Nächster Level: 443
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Hey Brummbär,
danke für die Begrüßung! Ih bin froh, euch gefunden zu haben und werde mich jetzt erst mal weiter hier durchs Forum lesen :)
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27.02.2010 10:54 |
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