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Zwangsgedanken: Traum oder Wirklichkeit

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Kittycat

unregistriert

1

Donnerstag, 4. November 2010, 12:24

Traum oder Wirklichkeit

Hallo,
ich habe mal eine Frage; und zwar habe ich oft Zwangsgedanken und Angst davor, sie auszuführen. Manchmal passiert es aber, dass ich nachts davon träume, dass ich diese Gedanken tatsächlich ausführe. Und dann grübel ich den ganzen Tag, ob ich das jetzt wirklich getan habe oder ob es nur ein Traum war.
Geht es euch auch so, dass ihr Traum und Wirklichkeit nicht richtig auseinander halten könnt?
Wie bei anderen Zwangsgedanken ist es dann so, dass ich mir klarmache, dass das ja in Wirklichkeit nicht passiert sein kann, weil ich die letzte Zeit rekonstruiere und daran merke, dass sowas nicht wirklich passiert ist, aber der Restzweifel bleibt...
Kennt jemand sowas?

Liebe Grüße

Kittycat

unregistriert

2

Donnerstag, 4. November 2010, 18:14

danke für die Antwort!
Bei mir kommt noch ein selbstzerstörerischer Aspekt dazu...ich weiß nicht, ob das an der Zwangserkrankung liegt, oder ob das eine andere Krankheit ist.
Weiß das jemand? Also ich hab den Zwang, Dinge zu tun, die mir schaden. Ist das ein Zwang, den viele kennen oder ist das ein Zwang, der irgendwie mit einer anderen psychischen Krankheit zusammenhängt?

  • »rollireloaded« ist männlich

Beiträge: 86

Zwangssymptome: Druck / Kratz / Beißhandlungen -Grübelzwänge -

Medikament / Dosis: Keine Medis (ersetzten keine Liebe)

Aktueller Therapie-Status: war schon mal in Therapie

Status: Betroffene/r

Wohnort: NRW Wuppervalley

Beruf: Keiner oder Überlebungskünstler

Hobbys: Modelleisenhahn

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3

Sonntag, 14. November 2010, 16:59

Hallo Kitty,

selbstzerstörerisch liegt bei mir auch vor. Wenn du das etwas genauer beschreiben könntest würde einigen vielleicht was dazu einfallen ...
Ich dachte einen Gedanken , aber der Gedanke den ich dachte war nicht der Gedanke den ich dachte gedacht zu haben. Wenn ich nicht diesen Gedanken gedacht hätte den ich dachte das ich ihn gedacht hätte, ich hätte nicht so viel (nach) gedacht.

Kittycat

unregistriert

4

Sonntag, 19. Dezember 2010, 15:49

erstmal sorry, dass ich erst so spät antworte...
also das selbstzerstörerische ist, dass ich ständig Zwangsgedanken bezüglich Dingen habe, die mir schaden. Daraus bestehen eigentlich die meisten meiner Zwangsgedanken, z.B., dass ich unbedingt meine Hand zwischen Autoinnenseite und -tür halten muss..es würde mir schadne, wenn die Tür nun zugehen würde, aber das ist der Zwang...versteht ihr, wie ich meine? Ist ja nicht so, als würde mir der Schmerz dann irgendwas bringen. Es ist einfach der Zwang, mir selbst zu schaden. Aber es ist dann eigentlich auch so, dass ich die Hand schnell wieder zurückziehe, damit ich mir nicht schade. Es ist also ein ständiger Konflikt zwischen Zwang und Verstand.

Brummbär

unregistriert

5

Sonntag, 19. Dezember 2010, 16:18

...oder das Auto oder Fahrrad in den Gegenverkehr zu lenken, gegen einen Baum zu fahren, irgentwo runterzuspringen, vor den einfahrenden Zug zu springen...
Ständig springen die Gedanken hin und her, was würde passieren wenn...aber nein, es soll nicht passieren.
Ja liebe Kitty, das gehört zu den Zwangsgedanken.

6

Donnerstag, 30. Dezember 2010, 00:57

Ich glaube den kurzen Gedanken, den Wagen in den Gegenverkehr zu lenken, haben auch gesunde...gehört mit zu den ganzen Gedanken, die das Gehirn täglich durchbrausen.....Nur der Zwangskranke macht sich dann die Gedanken, ob er das wirklich wollte oder nicht und ob er noch normal ist....etc....

Kittycat

unregistriert

7

Montag, 10. Januar 2011, 22:54

Es ist doch oft so, dass Zwangsgedanken Dinge beinhalten wie Angst vor Selbstverletzung und sowas. Aber kann es auch sein, dass man den Zwang hat, sich in einer bestimmten Weise weh zu tun? Oder wäre das dann Borderline? Ich kann das in dem Fall nicht wirklich trennen...