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Hope

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Donnerstag, 13. Dezember 2007, 22:56

Ärger mit der Rentenversicherung!

Ich habe heute ein Schreiben bekommen von der SoVd die mir bei dem Rentenantrag hilft bzw. von der Rv die lehnen meinen Antrag an gut das passiert öfters was mich zwar wunder weil der Neurologe meinte er schickt mich in Rente aber gut.

Die Jenige die das bearbeitet hat erstmal mein Knie nicht erwähnt und das ich einen Schwerbehindertenausweis mit 60% Habe.

Also ging das ganze nur um meine Zwangserkrankung und über bei dem letzten Absatz hätte ich nur kotzen können der da heißt:

Bei der Beurteilung der Erwerbsunfähigkeit ist ärztlicherseits festgestellt worden

Zwangserkrankung

Mit dem vorhandenen Leistungsvermögen können Tätigkeiten im Umfang von mindestens sechs Stunden( beim Arbeitsamt stehen schon seid Jahren 4 Stunden) täglich im Rahmen einer 5-Tage-Woche regelmäßig ausgeübt werden. Sie sind daher in der Lage unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes tätig zu sein.

Der allgemeine Arbeitsmarkt umfasst alle Tätigkeiten, die es auf dem Arbeitsmarkt gibt.

Sie sind daher weder voll noch teilweise erwerbsgemindert;Ihrem Antrag kann nicht entsprochen werden.

Ich könnte jetzt wieder losheulen wenn ich das lese obwohl die Tabletten das ja unterdrücken ich fühle mich wieder so unverstanden wie sonnst auch obwohl der Arzt hatte mich doch verstanden.

Ich werde natürlich Wiederspruch einlegen und das solange es geht auch mit Anwälten kostet mich ja nichts bin ja in dem Verein.

Das war ein Schlag ins Gesicht aber richtig ich habe nur noch zu meinen Freund gesagt muß ich mir die Pulsadern aufschneiden weil ich ja nur ne Zwangserkrankung habe?

Nein so was mache ich nicht aber die Gedanken habe ich schon aber ich könnte es nicht.

Ich kann nicht arbeiten wegen der Zwänge und wegen meines Knies.


Gruß

Hope
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Pit-2001

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Freitag, 14. Dezember 2007, 00:16

RE: Ärger mit der Rentenversicherung!

Hallo Hope, tut mir leid für dich.

Manchmal ist es aber vielleicht so, dass denen die Stellungnahme eines einzigen Neurologen nicht langt. Die Feststellung allein, dass du Zwänge hast, sagt wohl nicht allzuviel, zunächst.

Irgendwie muss das wohl über längere Zeit bei Ärzten aktenkundig sein und genervt haben, schätze ich mal. Aber richtig Ahnung habe ich n at. auch nicht.

Aber du wirst du bei den Widersprüchen schon rauskriegen.

Ich grüße dich

Pit

Hope

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Freitag, 14. Dezember 2007, 00:23

RE: Ärger mit der Rentenversicherung!

Hallo Pit,

ich war bei einem Neurologen der für die Rentenversicherung zuständig ist die haben mich da hin geschickt und der meinte ja dann schicken wir sie in Rente und den Antrag habe ich erst neu gestellt die hatten noch nichts von mir.

Na ich rufe da morgen mal an bei der SoVD die werden mir schon weiter helfen.

Gruß

Hope
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Freitag, 14. Dezember 2007, 09:29

RE: Ärger mit der Rentenversicherung!

Ohh jee, als wenn man nicht schon genug Sorgen und Probleme mit den Zwängen hat...nein da kommt dann noch sowas.
Und das nervt ungeheim.
ich muste auch dem jobcenter etliche Atteste bringen von ärzten das ich zur zeit nicht arbeiten kann. Das hatte mich auchn ziemlich wütend gemacht, weils einem eben schon so schlecht genug geht und dann kommen noch solche sorgen auf einen zu, die nicht sein müssen!!

Und wenn man dann solche Zeilen der Ablehnung liest, dann fühlt man sich nicht verstanden.
Ich kann deine Wut sehr gut verstehen!!
Mir gings auch nziemlich scheisse als die meinen ersten Antrag auf Therapie abgelehnt hatten.

Aber das wird schon. Bleib stark, mach da Druck und versuche immer wieder denen deine Lage zu erklähren.

Ich drück dich! *kiss*

Nina

renelovesvany

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Freitag, 14. Dezember 2007, 10:58

ich hab da erfahrung mit der rentenversicherung.


wurdest du zu einem gutachter der rentenversicherung geschickt?

oder zu deinem neurologen, der ein gutachten erstellen sollte?


hast du erwerbsunfähigkeitsrente beantragt? oder richtige rente?


geht es bei dir darum, dass das arbeitsamt dich länger als 6 monate krankgeschrieben hat und du nun grundsicherung für erwerbsunfähige beantragen musst?

grüße rene


ps: ich lese grade bei einem der rentenversicherung....


ich empfehle dir widerspruch einzulegen mithilfe des sovd. das ist dein gutes recht. dann muss der rentenversicherer dich zu einem anderen gutachter schicken. dem bringst du alles mit, was du an befunden über dich in die hände kriegen kannst. umso mehr er deine laufbahn kennt, umso besser. und wenns das kleinste attest ist.


viel glück rene

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »renelovesvany« (14. Dezember 2007, 11:00)


Hope

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Freitag, 14. Dezember 2007, 15:05

Hallo Rene,

ich war bei einem Gutachter von der Rentenversicherung ein Neurologe und der sagte zu mir dann schicken wir sie in Rente na und dann kam das Schreiben.

Ich habe schon mit der SoVD telefoniert aber erst am 08.01.08 einen Termin aber das passt noch von der Zeit wegen des Wiederspruchs und dann geht das wohl von vorne los.

Meine Mutter sagte zu mir das sie damals den Antrag bei meinem Bruder auf Schwerstbehinderung auch abgelehnt haben obwohl er 100% Schwerbehindert ist er ist ja Autist aber die haben das auch mit Widerspruch hinbekommen obwohl das ja noch was Anders ist.

Die von der SoVD haben mir gleich gesagt das so was passieren kann.

Gruß

Hope
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Freitag, 14. Dezember 2007, 15:10

RE: Ärger mit der Rentenversicherung!

Naja die Ablehnung ist das eine aber dieser Absatz der hat mich fast umgehauen.

Es ist auch nicht nur Wut sondern es ist Deprimierend.

Ich werde weiter kämpfen genau so wie mit meinem Ausweis und diesmal habe ich ja Hilfe von der SoVD.

Ich muß ja auch bald zu meinem Neurologen dann werde ich auch mit Ihm noch einmal darüber sprechen.

Ich Knuddel Dich auch :lieb:

*kiss*

Gruß

Hope
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Kleine Maus

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Sonntag, 23. Dezember 2007, 11:11

ich habe genauso zwangserkrankungen und schmerzhafte verspannungen überall die schon seit jahren nicht weggehen also chronisch sind aber ich muss auch arbeiten acht stunden am tag und fast jeden zweiten bis dritten samstag noch dazu (40 - 48 stundenwoche).

inzwischen arbeite ich wieder gerne was aber auch daran liegt das ich gott sei dank einen traumjob gefunden habe.

Hope

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Montag, 24. Dezember 2007, 00:53

Naja bei mir ist das Knie ein Schrotthaufen ich kann nicht richtig laufen und muß normalerweise immer mit Gehhilfen gehen, da ist nicht mehr viel dran zu machen.

Nicht zu reden von Nackenverspannungen, Rückenschmerzen hin und wieder Sehnenprobleme in den Armen wahrscheinlich noch KarpaltunnelSyndrom muß ich demnächst untersuchen lassen.

Sprich die Gelenke sind nicht die Besten das Kiefergelenk ist auch Kaputt.


Na und dann ist es ja auch noch die Sache in wie fern man Zwänge hat, ich habe ja keinen Putzzwang oder so was.

Ich habe ja auch nicht umsonst einen Schwerbehindertenausweis und dürfte somit 4 Stunden am Tag arbeiten.

Leider bin ich auch der Meinung das die Zwänge bei mir nie wieder ganz weg gehen, was noch fast 30 Jahren wohl auch sehr schwer ist obwohl es nicht immer die Selben waren.

Gruß

Hope
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Kleine Maus

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10

Freitag, 28. Dezember 2007, 20:01

ich habe das auch alles ausser das kaputte knie:

- sehnenprobleme sind bei mir alltag.
das heist: ich habe permanent jeden tag schmerzen bei der arbeit in beiden ganzen armen und händen - besonders im rechten - weil meine sehnen auch nicht mehr ok sind.

- nackenverspannungen, rückenverspannungen sind bei mir auch schon seit jahren alltag.

- heftige schwindelanfälle aus diesen - und noch dazu vom ohr mit tinitus aus, was nicht mehr ok ist - sodass mein gleichgewichtssystem so massiv aussetzt das ich gar nicht mehr laufen kann und mir die ganze zeit kotzübel ist und ich kaum noch etwas essen kann, sind bei mir auch schon öfter vorgekommen (so wie heute wiedermal) und können jederzeit unverhofft wieder auftreten.

- und meine Zwänge, die ich auch schon über 20 jahre habe und bei mir auch nicht mehr ganz weg gehen können, kommen noch dazu.

und in wie fern man zwänge hat spielt da nicht so eine große rolle würde ich mal sagen.
ich bin der meinung das leute mit kontrollzwängen und angstpanikattaken ihre wohnung zu verlassen deshalb, und leute mit waschzwängen es auch nicht gerade leicht haben zu arbeiten.

aber ich muss 40 stunden pro woche und länger dem arbeitsmarkt zur verfügung stehen.

gruß
KM

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kleine Maus« (28. Dezember 2007, 20:06)


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Freitag, 28. Dezember 2007, 20:14

Dann freu Dich das Du es kannst, ich kann es nicht und ich muß es auch nicht.

Gruß

Hope
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Kleine Maus

unregistriert

12

Freitag, 28. Dezember 2007, 20:26

du musst doch, sonst hättest du doch keine ablehnung erhalten.
und wer sagt das ich es kann? ich muss auch nur - so wie du.

gruß

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kleine Maus« (28. Dezember 2007, 20:28)


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Freitag, 28. Dezember 2007, 20:37

Ich muß nicht weil es keinen Job für mich gibt und wenn dürfte ich 4 Stunden am Tag arbeiten das ist schon lange so aber ich habe ja auch den Schwerbehindertenausweis.

Wir legen ja auch Wiederspruch ein.

Gruß

Hope
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Sonntag, 30. Dezember 2007, 18:55

Ärger mit der RV

@Hope *die mit der kleinen Maus*:

Entspann`Dich: Die RV tut in ihrem Sinne etwas ganz Normales. Sie muss die Vorraussetzungen über Arbeitsfähigkeit bzw. EU/BU-Rente prüfen. Die RV selbst hat kein Interesse, dass Du früh in Rente gehst sondern -mal ganz böse ausgedrückt- so lange wie möglich arbeitest und schön lange Beiträge einzahlst und dann möglichst sozialverträglich vor dem Bezug der Altersrente abnippelst. (Vorsicht: Zynismus!) Dass sie Dir (eingeschränkte) Arbeitsfähigkeit attestieren mag zwei Gründe haben:

a) Du hast die Gründe für Deine Nichtarbeitsfähigkeit nicht ausreichend dargelegt. Der Gutachter (Neurologe) kann sich hierbei auch nur auf Deine Äußerungen stützen und zwar nur in Bezug auf die Zwänge. Wenn Du multimorbide bist z.B. wegen Deinem Knie so kannst nur Du das gegenüber der RV klarmachen. Dem ergangenen Bescheid kannst Du mit einem Widerspruch und der nochmaligen detaillierten Schilderung abhelfen.

b) Du bist trotz der Krankheiten 4h arbeitsfähig. Kann man auch positiv sehen...sagt auch die reale Kleine Maus und sie hat vielleicht nicht unrecht.
Würdest Du 4h arbeiten wollen? Woher kommt Deine Gewissheit, dass es diesen Job nicht gibt?

Monty
„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Antoine de Saint-Exupery

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Montag, 31. Dezember 2007, 13:00

RE: Ärger mit der RV

Hallo Monty,

ich bin schon etwas länger ohne Arbeit außer meine Selbstständigkeit nebenbei die habe ich behalten.

Ich dürfte irgendwas im sitzen und ein wenig gehen machen wobei gehen jetzt das Problem ist da ich ja mit Gehilfen gehen muß.

Ich habe eine Umschulung gemacht aber im Büro arbeiten ist für mich der tot das habe ich im Praktikum damals schon gemerkt, die vom Amt haben auch gefragt ob ich abbrechen will aber ich wollte es zu ende bringen.

Somit kann ich den Beruf den ich gerne mache nicht machen hauptsächlich wegen des Knies und wegen der Zwänge.

Das was ich könnte kann ich wegen der Zwänge nicht und teilweise auch Körperlich nicht und weil ich nie in dem Beruf gearbeitet habe und an maßnahmen kann ich auch nicht teilnehmen da sind dann die Zwänge ich habe es probiert.

Währen die Krankheiten nicht würde ich sofort arbeiten.

Ich habe vor ein paar Jahren 6 Tage die Woche gearbeitet 3 Tage in meinem Laden und 3 Tage woanders das hat mir Spaß gemacht.

Manchmal wenn ich in dem anderen Laden bin würde ich auch gerne wieder dort arbeiten aber es geht nicht mehr durch das viele Stehen habe ich mein Knie da komplett kaputt gemacht aber ich wollte arbeiten und bin gerne dort hin gegangen.

Gruß

Hope
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Mittwoch, 2. Januar 2008, 23:25

RE: Ärger mit der RV

@Hope: Hm, das klingt kompliziert. Nur im Sitzen aber nicht im Büro...*amKopfkratz* Was wäre denn Dein Traumberuf?
Inwieweit Dich die Zwänge von einer Beschäftigung (muss ja nicht der Traumberuf sein...) abhalten, kannst nur Du beurteilen...
Hast Du schon mal eine stufenweise Wiedereingliederung ins Erwerbsleben gehabt? Das wird häufig genutzt...

Monty
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Sonntag, 6. Januar 2008, 18:16

RE: Ärger mit der Rentenversicherung!

Hallo,

ich kenne mich in diesem Bereich ein wenig - berufsbedingt - aus. 8)

Die medizinischen Hürden für eine Erwerbsminderungsrente sind sehr hoch. Das ist vom Gesetzgeber bewusst so, weil in Zeiten von Arbeitslosengeld 2 nicht wenige den Ausweg in der Rente suchen.

Ich weiß zwar nicht, wenn du geboren bist, aber wenn du ab dem 02.01.1961 geboren bist, spielt es keine Rolle was du beruflich gelernt oder gemacht hast. Jede Tätigkeit, die nicht sittenwidrig ist, ist zumutbar. So kann man den Begriff des "allgemeinen Arbeitsmarktes" definieren.

Du hat einen Monaten Zeit Widerspruch einzulegen. Am Besten ist es, wenn du Widerspruch einlegst und hierbei eine Kopie vom Gutachten antwortest, damit dein behandelnden Arzt eine Gegedarstellung schreiben kann, die du dann nachreichst. Es nützt nichts, wenn du oder der Sozialverband es begründet, weil beide keine Ärzte sind.

Sollte der Widerspruch abgelehnt werde, hast du einen Monat Zeit Klage beim Sozialgericht einzulegen. Was das Gericht entscheidet, weiß keiner. Allein bis es zu einer Sitzung kommt, kann es gut ein Jahr dauern. Aber, auch die Richter sind keine Ärzte. Gegebenfalls wird aber das Gericht, einen gerichtlichen Gutachter beauftragen. Kläre zuvor ab, wer die Kosten trägt!!! So ein Gutachten kostet schnell mal € 1000.

Zu der Geschichte mit der Schwerbehinderung.

Schwerbehinderung heißt nicht gleich Erwerbsminderung.

Stell dir eine Bürodame vor, die im Rollstuhl gelähmt sitzt. Sie hat vielleicht 80%. Kann Sie noch Ihre Arbeit verrichten? Ja, weil Sie zum Arbeiten Hände und Verstand braucht. Mehr nicht.

Zum Thema Arbeitsagentur: Natürlich hat die Arbeitsagentur ein berechtigtes Interesse, dich in die Rente zu schicken oder als für unvermittelbar zu klären. Denn du tauchst dann nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik auf, obwohl du Geld bekommst.

Und zuletzt, hat mir mal ein Arzt gesagt, dass nicht wenige Psychologen der Meinung sind, dass man in ein Loch versinkt, wenn man die Rente bekommt und Daheim ist. D. h. das man sozial noch mehr ausgegeliedert ist, ist nicht weiß, was man mit der vielen Zeit tun soll. Im schlimmsten Fall trinkt man zu viel.

Ich weiß, dass man mit 60% Schwerbehinderung nur sehr schwer einen Job bekommt und auch viel Glück braucht. Nur das Problem ist, dass der Gesetzgeber der Rentenversicherung kein rechtliche Handhabe gegeben hat, die Arbeitsmarktlage zu berücksichtigen. Es heißt: "Für die Arbeitsvermittlung ist die Agentur für Arbeit zuständig". Und die sagt wahrscheinlich, wir schaffen es nicht mal, die Gesunden zu vermitteln.

Leider zu gegeben, ein Loch im sozialen Netz.

Trotzdem, Kopf hoch, Unterstützung ist gut, aber nur wir können uns selber helfen.

Hope

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Sonntag, 6. Januar 2008, 18:30

RE: Ärger mit der Rentenversicherung!

Hallo Anonym,

vielen Dank für Deinen langen Bericht, Widerspruch habe ich schon eingelegt mal sehen was passiert.

Ich habe Dienstag einen Termin bei der SOVD und dann sehen wir sehen was da raus kommt.

Ja ich habe gelesen das es bis zu einem Jahr dauern kann.

Das Gutachten muß ich noch schriftlich bei der Rentenversicherung anfordern habe ich schon geklärt.

Gruß

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