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Steffen

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Beruf: Psychologe

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Freitag, 26. September 2014, 16:58

Studie: Überprüfung der Wirksamkeit eines neuartigen Programms zur Reduktion von Zwangshandlungen in Hamburg

Sehr geehrte Forumsmitglieder,

aktuell überprüfen wir die Wirksamkeit einer Methode, sog. "Retraining", die Ihnen helfen soll, Ihre Zwangshandlungen besser kontrollieren zu können, zu reduzieren oder sogar ganz einzustellen. Diese Maßnahme soll parallel zu Ihrer Standardbehandlung (Verhaltenstherapie) erfolgen. Die Teilnahme an der Studie ist kostenlos.

Das Retrainings-Programm:
Es handelt sich bei dem Retraining um ein am Computer durchgeführtes Trainings-Programm, das die Reduktion von Zwangshandlungen unterstützen soll. Das Retraining wird bei jedem Teilnehmer individuell auf die jeweilige Zwangssymptomatik abgestimmt, um einen größeren Trainingseffekt zu erzielen.

Ablauf der Studie:
Zu Beginn der Studie bitten wir Sie zunächst, an einer Eingangsbefragung teilzunehmen, in der wir Ihre individuelle Zwangssymptomatik und Ihr aktuelles
Befinden erfragen. Alle erhobenen Daten werden natürlich ausschließlich pseudonymisiert bzw. anonymisiert gespeichert, sodass keine Rückschlüsse auf
Ihre Person möglich sind. Nach der Eingangsbefragung (ca. 1 Stunde) erhalten nach dem Zufallsprinzip je 50 % der Teilnehmer eine von zwei Versionen des
Programms (Interventions- versus Kontrolltraining). Die Intervention soll an 4 Terminen (20 Minuten pro Trainingstermin) am Universitätsklinikum Eppendorf durchgeführt werden. Im Anschluss erfolgt eine Nachbefragung (ca. 30 Minuten), die aber weniger Zeit in Anspruch nehmen wird als die Eingangsbefragung. Dieses Vorgehen ist wissenschaftlich anerkannt (randomisiert-kontrollierte Studie mit aktiver Kontrolle).

Studienteilnahme:
Sie können an der Studie teilnehmen, wenn Sie:
- aktuell unter einer Zwangsstörung (v.a. Zwangshandlungen im Bereich Waschen/Kontamination und/oder Kontrollieren und/oder Ordnung/Symmetrie) leiden.
- zwischen 18 und 65 Jahre alt sind.
- aktuell eine Verhaltenstherapie planen oder gerade begonnen haben, die Konfrontationsübungen beinhaltet.
- bereit sind, an insgesamt 6 Terminen am Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg teilzunehmen (Eingangs- und Nachbefragung sowie 4 Trainingstermine à ca. 20 Minuten)

Was spricht gegen die Studienteilnahme?
- Vorliegen einer bipolaren Störung oder einer Psychose/Schizophrenie.
- Vorliegen von schweren Suizidgedanken und/oder -tendenzen.

Wir garantieren Ihnen, dass Ihre Angaben streng vertraulich behandelt und keinesfalls an Dritte weitergegeben werden. Genauere Angaben zum Datenschutz werden Ihnen vor Teilnahme an der Studie ebenfalls in einem Aufklärungsgespräch erläutert. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an unserer Studie teilnehmen, denn Therapieforschung ist immer auf die Mithilfe von Betroffenen angewiesen. Nur so können innovative Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Bei Fragen können Sie sich jederzeit an uns wenden!

Steffen (Moritz), Ricarda (Weil), Charlotte (Wittekind)

Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit meinen Mitarbeiterinnen in Verbindung:

Ricarda Weil (r.weil@asklepios.com)
Dr. Dipl.-Psych. Charlotte Wittekind (Email: c.wittekind@uke.de)