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Sonstige Zwänge: magisches Denken

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Schussel

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Beiträge: 54

Zwangssymptome: Magisches Denken, grübel Zwang, Waschzwang

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1

Dienstag, 21. Januar 2014, 08:36

magisches Denken

Hallo liebes Forum,

ich habe so ziemlich jede Form von Zwängen die es gibt. Am stärksten ausgeprägt ist seit langem das magische Denken.

Ich wollte mal fragen, ob jemand Erfahrung hat in Bezug auf Expositionen bei magischem Denken. Ich meine wenn ich Kontroll- oder Waschzwänge habe, kann ich irgendwann begreifen, dass ich den Herd beim Verlassen der Wohnung nicht angelassen habe, oder dass ich niemanden mit einer infektiösen Krankheit angesteckt habe.

Meine Zwänge sind aber so, dass ich nicht in der Realität überprüfen kann, dass wirklich nicht durch meine Schuld passiert ist.

Stellt sich trotzdem nach einer Zeit eine Erkenntnis oder ein Begreifen ein, dass die Befürchtungen keine Bedeutung haben?
Ich habe halt große Angst, dass das schlechte Gewissen oder die Angst nicht mehr weggehen, wenn ich es duchziehe.

Hat jemand von Euch diesbezüglich schon Erfahrungen machen können?

Vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

LG Schussel

Femme1705

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2

Donnerstag, 23. Januar 2014, 12:45

Hi.

Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn du nicht kontrollierst ist es erst mal schrecklich, aber es wird besser. Auch wenn man es nicht denkt, die Angst bzw. Anspannung lässt nach und man ist erleichtert und wird dann mit klarerem Kopf feststellen, dass das Problem weniger schlimm ist wie gefürchtet. Das schlimmste ist das vermeidungsvwrhalten, das muss man aufgeben!

Lg

Schussel

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3

Donnerstag, 23. Januar 2014, 19:52

Hi,

vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mitteilst.
Ist anscheinend der einzige Weg etwas zu erreichen.

Schönen Abend noch.

Schussel

4

Samstag, 25. Januar 2014, 18:31

Hallo,

es verhält sich bei den Zwangsgedanken zum magischen Denken ebenso, wie bei einer anerzogenen Angst vor irgendwelchen Dingen oder Menschen. Das magische Denken bildet sich zumeist in der Anerziehung aus und als Begleiterscheinung in der Entwicklung von Ängsten und soll der Angstvermeidung hilfreich sein. Aber genau das trifft nicht zu, es fördert darüber hinaus noch die Ängste und damit verbunden auch Zwangshandlungen.

So verhält es sich bei sog. Glück- oder Unglückzahlen, der schwarzen Katze oder beim falschen Aufstehen aus dem Bett usw., usw. .... Hieraus entwickeln sich zumeist irgendwelche Rituale, denen wir dann mehr oder weniger ausgesetzt sind und die wir weiterentwickeln zu Zwangsgedanken.

Schussel

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5

Montag, 27. Januar 2014, 14:29

Hallo und vielen Dank für Eure Antworten,

Alles in allem lässt sich daraus (eigentlich wie immer) nur ableiten, dass man die unangenehmen Gefühle aushalten muss, ohne sie zu neutralisieren. Ob es nun Kontrollzwänge, Waschzwänge, magisches Denken oder anderes ist.

Machts gut und vielen Dank nochmal.

liebe Grüße

Schussel