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Mittwoch, 28. August 2013, 17:57

Schlimme Ängst, Zwänge und Gedanken

Hi alle zusammen!
Ich bin sehr froh diese Gruppe gefunden zu haben, weil ich mich durch das lesen vieler Texte hier zum Ersten mal in meinem Leben bezüglich der Zwangedanken und Kontrollzwänge verstanden fühle. Dafür einfach schon mal ein großes Dankeschöne!

Mir geht es momentan sehr schlecht! Ich bin 26 Jahre alt und verbringe schon mindestens die Hälfte meines Lebens mit schrecklichen Ängsten, Kontrollzwängen und Zwangsgedanken. Zu Beginn war das alles nur ganz leicht und ich habe es irgendwie immerwieder geschafft aus dem Ganzen heraus zu kommen. Anfangs sind diese Gedanken nur aufgetreten wenn ich mich wegen irgend etwas schlecht oder schuldig gefühlt habe z.b nach einem Streit oder wenn ich auf etwas oder jemanden sauer war. Ich hatte ihrgendwie dann immr angst ein schlimmer Mensch zu sein oder vielleicht irgendwann zu werden. Das war immer meine aller größte Angst. Mittlerweile kann ich diese Ängste und Gedanken nicht mehr ignorieren, sie machen mich bei jeder Gelegenheit total fertig. Ich hatte z.b immer angst das haus zu verlassen und den herd anzulassen, so das durch mein verschulden ein Feuer entstehen könnte. So war es jedes mal ein totaler Albtraum für mich aus dem haus zu gehen. Dann ging ich vor ca einem Jahr in Therapie und das ganze wurde kurzzeitig besser. Mittlerweile ist jedoch alles so schlimm geworden, dass ich nicht mehr dazu in der Lage bin alleine das Haus zu verlassen und auch in Begleitung fällt es mir mittlerweile total schwer und geht oft auch garnicht. Ich habe so verrückte Gedanken die mir solche Angst machen das ich um mich vor diesen Gedanken und Ängsten zu schützen einfach nicht mehr das Haus verlasse. Ich habe immer angst davor irgend jemandem etwas schreckliches antun zu können und male mir immer aus an was ich alles Schuld sein könnte. Anfangs bezogen sich solche Gedanken immer nur auf meine engeres Umfeld was schon schlimm genug war oder ich hatte Angst im Schlaf etwas schlimmes zu tun. Auch alleine Autofahren kann ich nicht, weil ich ja jemanden anfahren könnte. Mittlerweile beziehen sich diese Gedanken aber auf alles und fast jede situation. ich habe solche angst das aus mir ein Monster werden könnte und das ich schlecht für mich und meine Umwelt bin. Auf Grund dieser Gedanken halte ich mich oft für total verrückt und wenn ich in diesem Gedankenkreis erst einmal gefangen bin bekomme ich ganz ganz ganz furchtbare Panik Übelkeitt Weinkrämpfe und Herzrasen. Irgendwann habe ich damit angefangen wenn ich diese Gedanken oder Befürchtungen habe einfahch immr alles mögliche zu kontrollieren um mir selbst zu beweisen das meine Gedanken blödsinnig sind.Auch wenn ich draußen war hatte ich immer den Zwang zu kontrollieren das es jedem gut geht und ich auch nichts falsches gemacht habe Ich weiß das klingt jetzt alles total verrückt aber eigentlich mache ich mir das Leben nur selbst zur Hölle! Würden diese Gedanken doch einfach nur verschwinden ich habe solche Angst den Verstand zu verlieren und verrückt zu werden. Ich ertrage das alles so einfach nicht mehr! Ich bin eigentlich ein sehr netter und liebenswürdiger Mensch deswegen verstehe ich einfach nicht warum ich solche Ängste und Gedanken habe, ich will doch niemandem etwas böses. Ich habe durch das ganze einen groß Teil meines Lebens verlohren. Ich fühle mich in meiner Wohnung wie in einem Käfig weil ich nicht in der Lage dazu bin alleine raus zu gehen und wenn ich raus gehe empfinde ich einfach nur angst irgendetwas schlimmes könnte passieren und ich bin Schuld. Ich weiß wie verrückt meine Gedanken und Ängste sind aber ich bekomme sie nicht los. Habe morgen nach ca 3 Monaten wartezeit endlich einen Termin beim Psychiater aber auch das macht mir irgendwie Angst. Ich hoffe dieser kann mir irgendwie Helfe. Ich stehe auch noch auf einer wartelist für eine klinik die speziell diese Problematiken behandelt. Hoffe die melden sich bald. Vielleicht kann mir jemand noch Tipps für den Arztbesuch morgen geben ich kann mir nur schwer vorstellen wie ich einem Fremden das alles anvertrauen soll. Ohhh je...! Tut mir leid der Text ist doch länger geworden wie gedacht. Ich musste auch lange überlegen ob ich mich traue das alles hier rein zu Schreiben aber ich fühle mich hier gut aufghoben und denke das es ganz gut war sich das einfach mal von der Seele zu schreiben
Ganz liebe Grüße

Honey78

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2

Mittwoch, 28. August 2013, 22:40

Nur Mut

Hallo Luna,

erstmal finde ich es total gut, dass Du den Mut hattest, etwas über Dein Situation zu schreiben.
Es ist am Anfang ganz schwer, über seine Probleme zu sprechen, aber mit der Zeit stellt man fest, wie erleichternd es ist.

Mache Dir daher wirklich keine Sorgen, Deinem Psychiater alles anzuvertrauen.
Erstens möchte er Dir helfen, und er kann das nur, wenn ihm alle Informationen vorliegen, die er braucht, um die richtige Diagnose zu stellen.
Zweitens hat er ganz viele Patienten mit gleichen oder ähnliche Problemen, so dass ihm Deine Sorgen wahrscheinlich nicht fremd sind.

Ich hoffe für Dich, dass Du einen guten Arzt erwischt hast und die Chemie zwischen Euch stimmt. Dann hast Du die erste Hürde zum Gesund werden schon mal überwunden.
Ich drücke Dir daher für morgen ganz fest die Daumen.

Es wird, denke ich, noch eine Weile dauern, bis so eine Therapie anschlägt, aber verliere auch bei Rückschlägen nie den Mut, weiter zu kämpfen. Denn irgendwann gewinnst Du, und nicht mehr der Zwang.

Ich selber habe seit gut 3 Jahren einen Waschzwang und habe davor schon Probleme mit Kontroll- und Gedankenzwängen gehabt. Ich kann daher gut nachvollziehen, was in Dir vorgeht.
Ich gehe auch total ungern aus dem Haus (aufgrund meiner Angst vor Blut und dem Wasch- und Putzzwang) und habe auch noch einen weiten Weg vor mir, bis ich wieder ein normales Leben führen kann.
Aber ich denke, dass wir es mit genügend Geduld und einem starken Willen schaffen können, wieder gesund zu werden.

In diesem Sinne, nur Mut!
Alles Gute für morgen.

Liebe Grüsse
Honey78

P.S.
Ich habe auch schon einen Klinikaufenthalt hinter mir und dort ganz liebe Menschen kennen gelernt. Diese haben mir gesagt, dass ich bitte an mir nicht zweifeln soll. ich wäre nämlich so wie ich bin, genau richtig.
Ich konnte durch diese Erfahrung mein Selbstbewusstsein und mein Selbstwertgefühl enorm stärken und besonders gegen die Gedanken- und Kontrollzwänge angehen.
Diese haben sich seitdem (also seit knapp 2 Jahren) um (gefühlt) mehr als 50 % reduziert.
Ich möchte Dir daher Mut machen, dass es Dir bestimmt ähnlich gehen wird.

Femme1705

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3

Donnerstag, 29. August 2013, 23:06

Hi Luna, erstmal finde ich es toll, dass du hier postest und dein Problem anderen mitteilst. Ich kann selbst nur bestätigen, dass es so gut tut mit anderen darüber zu reden und glaub mir, dass die meisten würden bestimmt mit dir mitfühlen...
Jeder Mensch produziert komische Gedanken nur die meisten messen dem nicht viel bei. Bei "uns" ist es leider anders...

Würde es dir helfen wenn du dir paradox genau das vorstellst wovor du angst hast?

Außerdem denke ich nicht dass man gegen seinen eigenen Willen ein "böser" Mensch werden kann, dass muss man doch bewusst tun und du schreibst freundlich und klingst sympathisch!

Also mir hilft es am meisten mit anderen zu sprechen über meine Gedanken und diese Paradox bewusst zu denken...

Versuch doch mal dir selbst zu beweisen was für ein netter Mensch du bist, ich würde mal alles über den Tag aufschreiben.

Alles gute für dich :-)

4

Freitag, 30. August 2013, 16:22

Vielen Dank für eure lieben Worte!

Eure antworten zu lesen hat mir wirklich geholfen und wieder etwas mehr Mut und zuversicht gegeben. Ich wünsche mir halt nur so sehr mein normales Leben zurück und möchte wieder ohne angst und zwang leben können. Ich weiß das dieses ganze Zeug warscheinlich nie ganz aufhört aber ich hoffe das es wenigstens bald soweit besser wid das ich ohne angst das Haus verlassen kann. Ich habe nämlich wirklich Tage an denen ich das alles einfach nicht mehr ertrage und einfach nur weinend im Bett liege. Es gibt einfach so wenige Menschen im meinem Umfeld die mich verstehen und ich habe sogar schon Freundschaften durch das ganze verlohren, weil ich einfach nicht mehr so viel unternehmen kann und meine Freunde das zum Teil einfach nicht verstehen können. Aber ich habe auch sehr nette und liebe Menschen die wirklich immer für mich da sind und mich in dieser schweren Zeit unterstützen. Ich habe wirklich noch nie so eine schreckliche Zeit durchgemacht und dachte bis vor kurzem auch nie das ich irgendwann einaml an so einen Punkt komme. Momentan kann ich mir einfach nicht vorstellen das ich nochmal irgendwann ein ganz normales Leben führen kann. Ich würde so gerne ihrgend wann eine Familie gründen mit Kindern und heiraten. Aber zurzeit fühle ich mich so als wären all diese Vorstellungen fast unreichbar für mich.


Das man seine Gedanken bewusst denken oder aufschreiben soll habe ich jetzt auch schon einige male gehört. Aber ich glaube ich denke sie bewusst aber das macht mir einfach nur schreckliche angst und am schluss bin ich dann soweit das ich einfach nur angst habe den Verstand zu verliehren. Naja... und aufschreiben das traue ich mich irgendwie nicht. Immer wenn durch solche Gedanken panik in mir ausgelöst wird versuche ich mir ruhig zu sagen was für einen Blödsinn ich mir gerade wieder ausdenke und das ich einfach nur eine viel zu große Phantasie habe. Dann lenke ich mich ab und manchmal ziehen die Gedanken und Ängste dann einafch vorüber. Oft ist es aber leider so das ich meine Angst nicht stoppen kann und mir dann immer die Frage aber was wäre wenn...stelle. Diese Vorstellung macht mich dann so verrückt das ich einfach garnichts mehr weiß und nur noch pure Angst emfinde. Mhh vielleicht sollte ich einfach wirklich mal versuchen das ganze in Worte zu fassen und auf zu schreiben.
Der Besuch beim Psychiater war ganz ok. Es war eine Frau und die war ganz nett. Habe jetzt Venafaxin 37,5 mg bekommen. Diese soll ich jeden morgen einnehmen. Morgen habe ich den ersten Besuch in einer Selbsthilfegruppe für Ängste und Zwänge und am Dienstag habe ich ein erstes Treffen mit meiner neuen Therapeutin. Bin so froh das ich jetzt ein bischen Hilfe gefunden habe. ich fühlte mich zu Beginn so verlohren weil ich niemanden gefunden habe der mir helfen konnte, aber jetzt geht es ja etwas vorran. Diese ganzen Termine zu organisieren und dieses ganze herum telefoniereren hat so viel Kraft gekostet. Freue mich aber das ich jetzt etwas erreicht habe.

Aber zu lesen das ihr wisst wie ich mich fühle tut wirklich sehr gut. Ich bin so froh so liebe Menschen gefunden zu haben mit denen ich mich austauschen kann. Ich wünsche euch auch weiterhin so viel Kraft und alles Gute!
Würde mich freuen weiterhin von euch zu hören bzw zu lesen!
Ganz liebe Grüße

Sandra

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5

Freitag, 30. August 2013, 19:11

Hallo Luna,

um es mit deinen Zeilen wieder zu geben - du bist sehr netter und liebenswürdiger Mensch, also lass dir von den Zwängen nichts anderes einreden.

Das dich der Gang zum Psychiater und das drum herum sehr viel Kraft gekostet hat kann ich dir sehr wohl nachempfinden aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung und mußt jetzt nur auf "Kurs" bleiben. Es wäre wichtig das du zur Unterstützung für die Therapie Menschen um dich herum hast die Verständnis haben, dir aber auch mal in den Hintern treten können wenn es denn notwendig wäre, denn dieser Weg wird kein leichter. Man braucht schon Geduld und Durchhaltevermögen. Man geht einen Schritt nach vorm und dann auch wieder mal zwei zurück aber auch das gehört dazu. Wichtig ist das du ein langfristiges Ziel vor Augen hast - du willst ja mal heiraten und Kinder, also wenn es sich dafür nicht lohnt zu kämpfen.

Liebe Grüße

Sandra

Femme1705

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Samstag, 31. August 2013, 21:26

Hi,

Ja, du klingst sehr nett und lieb! Und in deinen Zeilen erkenne ich mich so gut wieder! Ich kann das so sehr nachfühlen weil es mir ganz genauso geht, bzw ging.

Im Moment ist es besser, weil ich mich immer mehr meiner Familie antraue und sie mir auch gerne helfen wollen. Und es in letzter zeit episodenweise ein Gefühl gibt, wie unrealistisch meine Ängste sind, das erleichtert dann auch. Bin aber zzt noch in Therapie und das hat mir bis heute gut geholfen.

Die Phasen die du beschreibst kenne ich sehr sehr gut und ich weiß wie es sich anfühlt! Ich fühle mit dir!

Ich wünsche dir alles alles gute

Lg :-)

7

Montag, 2. September 2013, 22:55

Vielen Dank Femme1705 für deine lieben und unterstützenden Worte!

Es tut so gut zu wissen das es Menschen gibt die sehr gut verstehen wie ich mich zur Zeit fühle. Hoffe auch das es bald wieder Berg auf geht, weil das alles momentan so unbeschreiblich schrecklich ist. Der Besuch in der Selbsthilfegruppe hat mir schon mal sehr gut getan. Dort habe ich sehr liebe Menschen kennen gelernt. Morgen habe ich den ersten Termin bei meiner neuen Therapeutin vielleicht ist das ein weiterer Lichtblick.

Ich wünsche auch dir weiterhin alles alles gute

Liebe Grüße
Luna

Quovadis

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8

Dienstag, 3. September 2013, 15:55

Hallo Luna,

ich stand vor ein paar Jahren an fast derselben Stelle, wie Du heute und ich habe es geschafft zurück in ein selbstbestimmtes, freies Leben.

Auch wenn jetzt sicher ein paar hier mit dem Kopf schütteln werden, oder Aufschreien so muss ich sagen, dass man sich nicht wirklich aussuchen kann
eine Zwangserkrankung zu "bekommen" denn man ist in gewisser Weise prädestiniert, aber ob man eine Zwangserkrankung behält und dauerhaft daran leidet ist zumeist eine mangelnde Entscheidung gegen die Krankheit.

"Gesund" zu werden im Bezug auf eine Zwangsneurose ist im wesentlichen eine Entscheidung und verbunden mit Bereitschaft durch die Angst zu gehen und nicht drumherum!


Viel Erfolg und viel Kraft!

Schussel

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9

Dienstag, 3. September 2013, 17:50

Hey Quovadis,

wie hast du es geschafft dort hin zu kommen?

LG

Schussel

Shark

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10

Mittwoch, 18. September 2013, 15:58



"Gesund" zu werden im Bezug auf eine Zwangsneurose ist im wesentlichen eine Entscheidung und verbunden mit Bereitschaft durch die Angst zu gehen und nicht drumherum!

Kommt auf die Zwänge an. Ich denke bei 70% der Zwänge funktioniert es, wenn man durch die Angst geht. Ein Problem entsteht jedoch, wenn die Ängste und Zwänge durch reale Erfahrungen "gefestigt" werden. Zumindest ist es in meinem Fall so. 80% meiner Zwänge habe ich durch Expositionen in den Griff bekommen. Die restlichen 20% sind jedoch so hartnäckig, dass ich sie damit nicht in den Griff bekomme und sie umschiffen muss