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LooneyXX

unregistriert

1

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 22:24

Neues von mir: Großen Schritt gemacht und neue,wichtige Ekenntnis gewonnen!

Hallo zusammen,

VON VORNE WEG:
Ich weiss es ist ein sehr langer Text, aber es lohnt sich zu lesen, da diese gewisse Erkenntnis die ich gemacht habe eventuell auch auf einige hier i Forum zutreffen kann, die dies vielleicht noch nicht wissen)

Ich weiss ich war schon lange nicht mehr hier.
Aber jetzt habe ich mich dazu entschlossen mal wieder vorbeizuschauen und euch von meinem aktuellen Stand zu erzählen.
Es gibt sehr viel Neues zu berichten.

Ich fang mal an....
also vor drei Monaten hatte ich einen totalen nervlichen Zusammenbruch.
Da spielte auch ein gewisser Umstand mit eine Rolle den ich hier aber nicht unbedingt erwähnen will.
Naja,
auf jeden Fall hatte ich Gedanken von morgens bis abends, die mich täglich pausenlos verfolgten und ich in keiner Weise abstellen konnte. Es waren Angstgedanken vor der Zukunft...und vor dem Tag.
Dazu hatte ich heftige Stimmungsschwankungen, die sich von einer Minute von 0 auf 100 änderten, und im Durchschnitt alle 5 Minuten wechselten.
Ich hatte keine Lebensfreude mehr und glaubte die ganze welt hätte etwas gegen mich. Außrdem hatte ich absolut kein Selbstwertgefühl mehr und bezog alle Reaktionen anderer in negativer Sichtweise auf mich. Mein ganzes Leben bestand nur noch aus Angst und Panik vor dem Tag/Zukunft. Ich konnte am Ende sogar nichtmal mehr arbeiten gehen. Ich hatte wirklich einen Burnout und Depressionen!

Nun ist es so, dass ich seit 3 Monaten in einer psychatrischen Klinik bin, in die ich freiwillig ging. Kurze Zeit später ging es mir wirklich wieder richtig gut.
Ich hatte KEINERLEI Stimmungsschwankungen mehr und KEINE kreisenden Gedanken! Habe wieder total viel Lebensfreude entwickelt, mir reale Träume und Ziele gesetzt, stecke andere wieder mit meiner guten Laune und meinem Humor an! Ich ahbe wieder Selbstwertgefühl,mag mich und verzeihe mir meien Fehler. Glaube nicht mehr dass allemöglichen Leute etwas gegen mich haben und wenn dann komm ich ziemlich klar damit. Bekomme derzeit am Abend Mirtazapin gegen die Stimmungsschwankungen...und Seroquel gegen die kreisenden Gedanken.
Dachte am Anfang dies wäre möglicherweise der Grund für den raschen, positiven Wandel. Doch das ist es wohl nicht. Außerdem bekam ich Mirtazapin auch schon vor meinem Klinikaufenthalt.

Nein, das ist es wohl nicht. Denn ich habe neue Erkenntnisse gemacht, die ich ohne diesen Aufenthalt hier nie gemacht hätte. Und zwar habe ich hier stationär eine andere Therapeutin als ambulant.
Und diese kam auf die Idee, dass all meine Zwangsgedanken in meinem bisherigen Leben nicht einfach so aufgetreten sind. Sie sollen einen Schutz darstellen. Denn ich hatte schon seit ich ein paar Jahre alt bin nur Probleme (damals mit meiner kranken Mutter und meinem gestressten Vater) Diesmal gab es viele neue Übergänge in meinem Leben, die alle mehr oder weniger aufeinmal kamen udn wohl zuviel für mich waren.
Die Zwangsgedanken sind wohl da, damit ich an die eigentlichen realen Probleme nicht denken KANN und abgelenkt werde, da ich mich ausschließlich nur noch mit ihnen beschäftige, von morgens bis abends. Sie müssen stärker sein/wirken als meine eigentlichen Probleme, damit sie diese übertönen können.

Außerdem habe ich hier in der Klinik einen geschützten Rahmen. Schon immer ging es mir hier sehr gut und diese Erkenntnis dass es daran liegt mache ich erst jetzt, wollte es davor nicht glauben.
Ja, ich habe hier einen Halt!
Sprich: Programm, aber nicht zu viel, also keine seelische Überlastung. Ich habe Gespräche, Mitpatienten mit denen ich mich sehr gut verstehe, Leute (Mitpatienten/Pfleger/Therapeuten/Ärzte) auf die ich mich stützen kann, mit denen ich Gespräche habe und von denen ich weiss, dass sie mich mehr oder weniger halten. Außerdem tut es mir gut wenn ich weiss ich habe nicht als einzige Probleme, sondern die gesamten Mitpatienten haben welche, viele noch größere als ich.

All das gibt mir so viel Halt!
Erst gestern habe ich diese Erkenntnis zum ersten Mal wirklich gemacht, während mir andere Menschen das schon früher bestätigten.
Dieser Halt schützt mich vor den Stimmungsschwankungen, den seelischen Tiefs und den Zwangsgedanken.

Erst vorgestern hatte ich dies zum ersten Mal bewusst gemerkt. Denn ich hatte ein sehr wichtiges Gespräch über meine Zukunft was mehr oder weniger in die Hose ging. Und das zog mich so runter dass ich schon wieder von jetzt auf plötzlich auf dem Stand war: ,,das Leben ist sch**sse! Und meine Stimmungsschwankungen begonnen wieder leicht.
Ich hatte mich schon so stark gefühlt dass ich zum ersten Mal hier raus wollte, mir große Pläne gemacht...doch nun merke ich dass berechtigt nun doch wieder die Angst da ist, hier zu gehen...dass ich noch lange nicht psychisch stabil genug bin um hier raus zu gehn, alleine zu wohnen und dann auch noch zu arbeiten.

Deshalb habe ich mich entschieden auch nach meinem Aufenthalt hier noch etwas Betreutes zu suchen, etwas in dem ich wohnen kann.
Doch hier liegt das Problem: Sämtliche Therapeuten, Ärzte usw. sind völlig überfordert, ich passe in kein Schema einer Betreuten Wg oder ähnlichem, oder es sind Angebote, die ich mir partout nicht vorstellen kann.

Ich kann außerdem nicht zurück in meine Wohnung...denn die wurde mir wegen Eigenbedarf gekündigt!

Tja und jetzt bin ich hier...auf der einen Seite noch immer hoffnungsvoll, auf der andern Seite plötzlich wieder ängstlich, wie vor den Kopf gestoßen, langsam wieer schwankend...
Angst vor dem Danach hier....Angst vor dem wahren Leben und davor dass ich wieder zurückfalle!
Ich denke es wäre eventuell wirklich sinnvoll z.B. eine Reha (was auch meine Therapeuten u.a. ins Auge gefasst haben) anzutreten, bevor ich mich hier vor lauter geglaubter Stärke völlig überschätze, dann überfordert bin und wieder zurückfalle. Ich weiss nicht OB und WAS für mich gefunden wird...
doch im Notfall muss ich eben doch wieder alleine in eine Wohnung ziehen, auch wenn es mich davor graut (andererseits auch freut)
*wink*
ich bin trotzdem dankbar dass ich hier von dem größten Loch in dem ich mich in meinem jungen, aber trotzdem extrem schweren Leben jemals befand...wieder herausgeholt wurde. Denn es war wirklich die allergrößte Notbremse und es ist bekanntlich für niemanden leicht sich und dann auch noch andern einzugestehn dass man ein psychisches Problem hat. Eins, das sogar noch stationär behandelt werden muss. Doch ich bin extrem froh, diesen Schritt getan zu haben!

Und vor allem: Sehr warscheinlich die Erkenntnis gewonnen zu haben, warum es mir im Krankenhaus so gut und außerhalb oft wieder so schlecht geht. Wann und warum meine Zwangsgedanken und Stimmungsschwankungen hauptsächlich auftreten...und was ich dafür tun kann damit sie das nicht tun.

Ohne diese Erkenntnis würde ich nie weiter kommen!
Denn nun kann ich, auch wenn es schwer wird und wohl noch viele Rückschläge geben wird, die Gelegenheit beim Schopf packen und versuchen mir auch im ,,realen" Leben einen Halt, Sicherheit und eine Struktur zu bieten.

Tja, sorry dass das jetzt doch so viel hier geworden ist.
Aber ich dachte das möchte ich euch jetzt mitteilen.
Vielleicht bringt meine Erkenntnis dem ein oder anderen hier ja auch etwas, würde mich freuen.
Und danke für jeden der meinen langen Beitrag gelesen hat : )

Ich werde mich wieder melden
Euch anderen wünsche ich allen alles Gute und dass die Zwänge nicht die Macht haben, euch Weihnachten kaputt zu machen und ihr genießen könnt.

Liebe Grüße an alle : ) :lieb: :lieb:
LooneyXX

Hope

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2

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 23:21

RE: Neues von mir: Großen Schritt gemacht und neue,wichtige Ekenntnis gewonnen!

Hi,

Deine Erkenntnis ist mindestens genau so alt wie der Zwang und das wird Dir jeder Therapeut sagen egal welche Therapieform er macht, aber schön wenn es Dir hilf das zu wissen :)).

Es war schon immer Klar das der Zwang eine Schutzfunktion hat.

Bei Kliniken bin ich skeptisch und eigentlich froh das ich nie in eine gegangen bin weil ich denke, es bringt mir nichts dort etwas zu schaffen ich muss es in meinem Umfeld schaffe und das geht nur wenn die Therapeutin das mit mir zusammen macht, aber das ist ja bei jedem anders.

Wobei ich es schön finde wenn es anderen hilft in eine Klinik zu gehen, ich meine machmal ist es ja sogar nötig wenn garnichts mehr geht.

Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute.

Es geht immer weiter.
Gruß

Hope


Frei nach Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“
http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA

Pit-2001

unregistriert

3

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 23:58

RE: Neues von mir: Großen Schritt gemacht und neue,wichtige Ekenntnis gewonnen!

Danke für deinen langen Beitrag.

Habs gelesen *stolz guck*

Ja, die Anforderungen der Klinik, dass Menschen für dich da sind, du im mäßigen Rahmen gefordert wirst, das sind wichtige Sachen.

Dir alles Gute weiter und Grüße



@hope mir gehts genauso, eine Klinik würde mir nicht raushelfen, weil meine Probleme auch vor Ort angegangen werden müssten. Sie sind nicht im Kopf, ganz egal, wo ich bin, sondern sie haben nur mit hier zu tun. Aber finde mal einen erstens guten Therapeuten, der zweitens im Alltag mitgeht, wirklich verstehen will, worauf es ankommt.
Machs gut.
Pit

LooneyXX

unregistriert

4

Donnerstag, 2. Dezember 2010, 12:55

Hallo,

also mir war das mit der Schutzfunktion noch nicht bekannt, trotz seit ein paar Jahren ambulanter Therapie...auch hier im Forum hatte ich noch nichts davon gelesen, auch auf einigen Internetseiten über Zwangsgedanken nicht. Ob ich dies jemals ohne den Aufenthalt hier erfahren hätte, bezweifel ich....

Und naja...ob ein Klinikaufenthalt aus diesem Grunde sinnvoll ist, denk ich liegt auch daran ob und welche Programme das Krankenhaus zu bieten hat. Einige bereiten einen auf den Alltag vor oder integrieren ihn so gut wie möglich mit in das Programm der jeweiligen Person ein.
Und ...manchmal ist man so am Ende...dass man auch einfach mal wieder Kraft sammeln muss, sonst geht gar nix mehr....ich war soweit.

lg LooneyXX

Dysthymie1984

unregistriert

5

Donnerstag, 2. Dezember 2010, 13:22

Hallöchen!

Schön, dass dir endlich etwas geholfen hat!
Ich habe deine älteren Beiträge gelesen, du hattest doch auch solche beziehungsangstgedanken oder?
Also wie Hope schon geschrieben hat, mir ist es auch bekannt, dass der Zwang eigentlich "nur" schützen möchte! Mein Therapeut ist ziemlich schnell zu der Erkenntnis gekommen, dass mich meine Zwangsgedanken davor schützen, darüber nachzudenken wie schlimm es für mich wäre, wenn mein Freund mich verlassen könnte! Er meinte die Beziehungszweifel schützen mich vor meiner ziemlich großen Verlustangst!!
Zwischendurch spüre ich diese Verlustangst auch, doch meistens kommen dann ziemlich schnell wieder die alten Zwangsgedaken und dann würde ich meine Hand dafür ins Feuer legen, dass es sich sicher NICHT um Verlustangst handelt ;-)
Naja, wem erzählte ich das. du kennst das alles ja zu genüge!
Ich hoffe deine Beziehung hat dem allen Stand gehalten!!

LG

LooneyXX

unregistriert

6

Donnerstag, 2. Dezember 2010, 14:59

Hallo Dysthymie1984,

ja, freut mich sehr dass mir das hier etwas bringt und ich mich endlich mal wieder frei und unbeschwert fühle...doch wie gesagt taucht nun die Angst vor dem Leben außerhalb auf. Doch bis es soweit ist...vergeht wohl noch einiges an Zeit, zumal ja auch alles versucht wird noch etwas zum Anschluss an den Aufenthalt hier zu finden. Denke das ist auch das beste...wenn ich schonmal den Schritt getan habe sweit zu sein...dann sollte ich es gleich richtig anpacken.

Meine Beziehung ist leider in die Brüche gegangen. Es war besser so. Ist aber NICHT wegen den Zwangsgedanken so gekommen!!!

Dass dein Therapeut erkannt hat, dass deine ganzen Beziehungszweifel wohl mit dem Thema Verlustangst in Verbindung zu bringen sind ist ja schonmal der erste und sehr wichtige Schritt!
Unterstützt er dich denn auch bei deiner Verlustangst und gibt dir Tipps was du dagegen tun kannst?

Lg
LooneyXX

Dysthymie1984

unregistriert

7

Dienstag, 7. Dezember 2010, 18:05

Hallo!

Wie gehts dir im Moment so? Alles halbwegs im Lot?
Das mit deinem Freund tut mir sehr leid! Hatte es mit deinem Zwang zu tun?
Also mit deiner Depression?
Wenn ich sowas lese, habe ich auch gleich wieder total Angst , dass meine Beziehung zerbrechen wird :(
Aber hoffentlich nicht!!
Darf ich dich was fragen? Hast du dich getrennt oder dein Freund sich von dir?
Und denkst du, dass es in der nächsten Beziehung anders werden wird?

Mein Therapeut hat versucht mir klarzumachen, dass ich nur eine beziehung führen kann , wenn ich auch ohne meinen Freund leben kann und wollte das ich einen Plan B für mein Leben mache, falls die Beziehung scheittert.
Das ist mir aber absolut misslungen. Da gings mir dann so schlecht und ich drehte vor Gedanken fast druch. Hab also keinen Plan B gemacht!
Also so richtig arbeitet er nicht mit mir gegen die Verlustangst!
Er versucht mich als Person zu stärken und motiviert mich immer etwas aus meinem Leben zu machen! Vielleicht hilft das ja indirekt gegen Verlustangst? Keine Ahnung! So wirklich habe ich es ja auch noch nicht in den Griff bekommen! Leider!

Alles Liebe und weiterhin gute besserung!!

8

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 16:23

Hallo zusammen,

wie geht es euch?

@looney: Wie ist es dir bisher ergangen? Und schon was gefunden für den Anschluss in der Klinik? Was wirst du jetzt weiter machen?
Wie geht es dir jetzt nach dem Burnout und Depressionen? Eine Freundin von mir war auch in der Klinik wg. Burnout und so, bei ihr liegt wohl ein tiefes Trauma vor an das sie sich nicht erinnern kann. Sie wird jetzt zu einem Analytiker gehen, weil Tiefenpsychologie für sie ungeeignet ist.
Was wird dir sonst noch empfohlen?

Meine Thera hat mir auch schon in den ersten Therapiestunden gesagt, dass ich große Unsicherheiten und Verlustängste in mir habe. Aber mal schauen, wie wir jetzt dagegen angehen. Letztes Mal haben wir Bewegungsübungen gemacht, um die Psyche was zu stärken.

Liebe Grüße und eine schöne Weihnachtszeit.

LooneyXX

unregistriert

9

Freitag, 10. Dezember 2010, 18:54

@ Dysthymie1984:

Hey, keine Sorge!
Dass die Beziehung zu meinem Freund zerbrochen ist, hatte nichts, aber rein GAR NICHTS mit dem Zwang (der eh nur sehr selten auftrat) zu tun, sondern mit ganz anderen Sachen, von denen ich hier jetzt aber nicht unbedingt erzählen möchte. Also der Zwang hat damit wirklich NICHTS zu tun! Also mach dir da bitte keine Sorgen.

Und das was dein Therapeut dir rät finde ich vollkommen richtig! Daran versuche ich selbst grade auch zu arbeiten...man muss soviel Vertrauen in sich selbst haben dass man nicht sein komplettes Leben nach einem andern Menschen ausrichtet, denn das geht schief! Und es stimmt dass zu einer guten, GESUNDEN Beziehung beiderseits auch viel Selbstbewusstsein gehört und man noch ein eigenständiger Mensch ist und sich auch so benimmt.
Das ist bestimmt der richtige Weg um etwas gegen deine Verlustangst zu tun, doch das geht nicht von heute auf morgen und du musst es auch wirklich wollen...dich auf dich selbst einzulassen.

Und zu deiner Frage:
Auch wenn das scheitern meiner Beziehung nichts mit dem Zwang zu tun hatte glaube ich dass es danach besser wird! Weil ich wie du gerade dabei bin noch mehr für mein Selbstbewusstsein zu tun und mir klarzumachen dass ich auf niemanden angewiesen bin und mich nie mehr von jemandem andern komplett abhängig machen möchte.


@Roxy27:

Mir geht es soweit eigentlich ganz gut, es schwankt immer mal wieder.
Für den Anschluss nach der Klinik habe ich leider noch nichts gefunden, das wird auch schwer und muss gut überlegt sein.
Also wie gesagt verglichen damit als ich hier aufgenommen wure, bin ich wieder voller Kraft, Selbstvertrauen und Lebensfreude, da ist kein Vergleich mehr da : )
aber wenn man es damit nicht vergleicht dann gibt es schon noch einiges an mir zu arbeiten. Manchmal kippt meine Stimmung ganz schnell wenn ich nur mit gewissen Personen unterwegs bin oder sonstetwas und das obwohl ich oft denke mir geht es wieer so gut und ich bin stabil, was ich aber nicht bin!
Die Therapeuten/Ärzte etc hier haben mir (noch) keine wirkliche Diagnose gestellt und dass ich zum Zeitpunkt meiner Aufnahme und davor einen Burnout hatte, dieser Befund stammt von MIR, aber da bin ich mir zu 100% sicher!

Naja...habe schon oft gehört dass diese Klinik hier nicht wirklich der hammer sein soll. Nicht wirklich professionell und wenig zeit für die Patienten zum Gespräche führen etc. Aber geholfen wird mir hier schon.

Na dann wünsch ich dir mal weiter viel Erfolg und Glück im Kampf gegen die Verlustängste... :lieb:

Lg
LooneyXX

LooneyXX

unregistriert

10

Dienstag, 21. Dezember 2010, 18:42

Heyhey,

seit ein paar Tagen fangen nun plötzlich diese beschi**enen Gedanken wieder an!
Gedanken vor denen ich Angst habe, was ich tun könnte damit dies und das passiert...
was mir aufgefallen ist, dass die Gedanken gerade dann wieder auftauchten, als ich mir ernsthaft Gedanken über meine Zukunft machte...

Lg
Looney