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Zwangsgedanken: Bitte um Hilfe

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Mittwoch, 18. Juni 2008, 21:07

Bitte um Hilfe

Hey leute ...ich leide seit ca.2 jahren an der zwangskrankheit.Ich hatte am anfang starke Zwänge und Zwangsgedanken.Meine Zwänge hab ich durch eine Therapie und durch eigene Kraft in den Griff bekommen.Dann litt ich eine zeit lang unter weniger starken geda nken und mal wieder sarke so im wechsel aber eig bin ich damit immer gut klar gekommen.Ich muss dazu sagen hatte bis jetzt nich so ein leichtes Leben.Schwere Kindheit und eine Alkohlhaltige Jugend;)

Jetzt seit ungefähr zwei wochen sind meine gedanken ungefähr 100 mal so schlimm wie sie mal waren..ja ich bin mir noch nich mal mehr sicher ob es immer noch eine zwangskrankheit ist...Also ich hatte schon immer gedanken das ich dachte ich könnte miener familie was antun oder anderen menschen etwas tun,.Aber jetzt sind die gedanken richtig schlimm wie in einem horrar streifen,ich stell mir menschen vor die zerstückelt sind und denke ich bin so ein mörder wie in den horrorfilmen und könnte sowas tun.ich seh das immer wieder vor mir.und blut und alles ohne grund..
früher bei meinen gedanken wusste ich immer ich tu das eh nie aber jetzt da es so schlimm ist weiss ich es schon garnich mehr oder denke es nich zu wissen,,,ja mmanchmal denk ich sogar vielleicht will ich ja sowas machen...total irre.
dann hab ich ständig das gefühl wenn ich sowas tu was andere leute von mir denken wenn ich sowas tu und fühl mich neuerdings so m inderwertig und anderes wenn ich mit anderen zusamm bin voll komisch.sonst war ich immer voll das selbstbewusste mädchen und ich wertde auch eig von vielen angesehen.desahlb hab ich eig kein grund so zu denken .Habt ihr vielleicht auch solche erfahrungen gemacht ????Bitte meldet euch bei mir ....
achso noch zu meiner person ich heisse anna bin 17 ;)

lämmli

unregistriert

2

Mittwoch, 18. Juni 2008, 21:15

RE: Bitte um Hilfe

Hallo Anna,

erst mal herzlich willkommen hier :lieb:

Mein erster Gedanke war bei dem was Du geschrieben hast:
"Eine Steigerung des eigentlichen Zwangs" Ich kenne das ganz gut, man hat erst Gedanken und ordnet ihn in die Kategorie Zwänge ein und man kommt damit klar, einigermaßen zumindest... Ich beschreib das mal so... Der Zwang will Dir einen 'reinwürgen und gibt Dir eine Steigerung, damit Du wieder verängstigt bist...

So war das immer mein Empfinden

Alles Gute Dir
lämmli

3

Mittwoch, 18. Juni 2008, 21:26

RE: Bitte um Hilfe

Ich danke dir das du so schnell geantwortet hast. *kiss*

lämmli

unregistriert

4

Mittwoch, 18. Juni 2008, 21:32

RE: Bitte um Hilfe

gerne :lieb: *kiss*

5

Donnerstag, 19. Juni 2008, 01:14

hey anisha


ich weis wovon du redest richtige filme usw :( .. ich nehm mich oft nur als skellet wahr zumindest sagt mir mein zwang das ... hab auch diese steigerung momentan sehr stark wieder.

gibt wochen da komm ich so wunderbar klar mit allem und danng eht garnix mehr dann komm ich mir so fremd vor in mir selbst und bin so derealisiert echt schlimm

angeblich sollen ja medis helfen gegen solche überzeugungen und vorstellungen habe aber no nie was genommen :( trau mi ned.

hab hier mal alles aufgeschrieben evtl magst du es lesen oder auch andere hier


http://www.depri.ch/f22/zwangsvorstellun…ge-ideen-29177/

ganz lg

Daniel

6

Samstag, 21. Juni 2008, 13:03

schade das sich keiner mehr meldet.


schreckt wohl alle ab ?(

lg

Daniel :alarm:

tiger27

unregistriert

7

Samstag, 21. Juni 2008, 20:39

Ich denke nicht das Zwänge in einem Zwangsforum abschrecken. ;) Es ist nur warm draussen, vielleicht nutzen das einige.

Ich denke sowieso das Zwängler zum einem reich beschenkt wurden, zum anderen aber dafür doppelt bestraft wurden. Wir Zwängler haben meist ein gutes Gespür für Situationen, können Menschen gut einschätzen, die ganze Beurteilsgabe ist gut ausgeprägt. Dafür sind wir aber auch sensibler für so eine Krankheit, eben weil wir so gut in diesen Dingen sind. Der Zwang versucht dann erstmal die primären körperlichen Gegebenheiten zu beeinflußen, wie Augen und die Beurteilung was ist richtig und was falsch.

Ich selber leide unter Kontrollzwang, was mit Wiederholungszwang und Gedankenzwang stark verbunden ist. Leidet ihr beide "nur" unter Gedankenzwang, also nicht verbunden mit anderen Symptomen, denn ich habe gemerkt das wenn ich den Wiederholungszwang minimiere, geht der Kontrollzwang zurück, aber der Gedankenzwang steigt kurzzeitig an, was auch die logische Konsequenz ist.

Es gibt Medikamente die das grübeln, also Gedankenzwang sehr gut minimieren können, bei Handlungen oder Impulszwängen gibt es bisher noch kein Medikament was dies komplett abschalten kann, was aber hilft Situationen zu verarbeiten, also Zwangssituationen. Anstatt "Ich muss..." überlegt man stattdessen mehr ob es überhaupt Sinn macht. Kontrollzwang z.B. ist sehr viel Impulszwang, ohne großes Denken. Wenn man z.B. denkt die Tür sei nicht abgeschlossen, zieht man einmal bei und einmal weg vom Körper und sagt sich dann einfach das wenn sie auf wäre würde sie sich in irgendeiner Situation nach einer Seite bewegt haben, da sie es nicht tat ist sie wohl zu. Ich glaube das ist etwa so wie wenn jemand nach einem schweren Unfall wieder sprechen lernen muss, so müssen wir das bewusste handeln stärken.


Grüsse

tiger

lämmli

unregistriert

8

Sonntag, 22. Juni 2008, 18:27

Hallo Tiger,

ich wollte mal einen kleinen Einspruch erheben.... ;)

Sowie Du es schreibst hört es sich für mich an, als wenn jemand der 'reine Gedankenzwänge ohne Handlungen hat, es einfacher hat, weil die Medis wirken. Vielleichst hast Du das aber so auch gar nicht gemeint??

Ich habe z.B. meine Kontrollzwänge ohne Medis in den Griff bekommen, aber nicht die reinen Gedankenzwänge ohne Handlungen.

Das war mehr als eine Nummer schwerer und auch mit Medis waren die keineswegs verschwunden. Ich denke man kann hier eigentlich keine Vergleiche ziehen.

Bei reinen Gedankenzwängen vollzieht man im Grunde auch Handlungen, allerdings laufen sie "nur" im Kopf ab. Meine Handlungen waren im Grunde der Versuch durch einen anderen Gedanken das ganze zu neutralisieren.

Das sind im Grunde passive Zwangshandlungen... Ein Beispiel aus meiner Praxis z.B. die Angst vor Krebs. Ich muss im Kopf in allen Variatonen verschiedene Möglichkeiten durchspielen um sicher zu sein diese Krankheit nicht zu haben. Das ist wie bei einem Kontrollzwang die ständige Kontrolle des Herdes z.B.

Zu Systro schließe ich mich aber ansonsten Deiner Meingung an...

Liebe Grüße
lämmli

tiger27

unregistriert

9

Sonntag, 22. Juni 2008, 18:57

Du wirst lachen... :D.....aber ich dachte mir beim schreiben auch das es sich so anhört als wäre Gedankenzwang mit Medis einfacher zu bekämpfen als Impulshandlungen. Ich hatte es so nicht gemeint. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen das für meinen Teil sich Gedankenzwang nicht einfacher, aber besser auf Dauer regulieren lässt, weil man das grübeln wirklich ein wenig besser vermeiden kann.

Ich kenne das wie anstrengend es ist wenn man im Kopf woanders ist als man in Wirklichkeit ist. Das steigert manhcmal auch den Kontrollzwang weil man meint an Plätzen gewesen zu sein wo man garnicht war. Dem Kopf dann zu vermitteln das man sicher nicht da war ist äusserst schwer. Ich denke die Komponente bildliche Darstellung spielt allgemein eine große Rolle, besonders wenn man einem Zwang nicht nach geht.


btw, die Sonne leidet auch unter Zwang, nämlich unter Scheinzwang. 8) 8) :krank: :prost:


Grüsse

tiger

Tschulie

unregistriert

10

Montag, 30. Juni 2008, 16:44

Hey Anisha!

Mir gehts genau so wie dir! Ich seh auch lauter solche Horror Bilder :( Und das ist mit der Zeit ganz schön zermürbend!
Ich hab manchmal auch echt schiss, dass ich genau so psycho bin wie diese ganzen Mörder in den Filmen, was eig. kompletter Blödsinn ist, weil ich ein total lieber Mensch bin. Is so ;)

Aber aus meinen Zwangsgedanken könnte man echt super das Drehbuch für SAW 5 schreiben... bin allerdings nicht stolz drauf. :(

würd mich freuen, wenn du was zurückschreibst! liebs grüßle Tschulie